Für Auftraggeber · 4 Minuten Lesezeit
Ein Briefing, mit dem Clipper wirklich arbeiten können
Du hast Streams, Podcast-Folgen oder Produktvideos und möchtest daraus zusätzliche Posts machen. Ein gutes Briefing erklärt, was verbreitet werden soll, wer es verstehen soll und unter welchen Regeln die Clips vergütet werden.
Formulier ein konkretes Ziel
„Mehr Reichweite“ lässt vieles offen. Beispiel: Ein deutschsprachiger Gaming-Podcast möchte seine neue Interviewfolge bei Leuten bekannt machen, die das besprochene Spiel kennen. Damit haben Clipper eine Zielgruppe, einen Anlass und Material, aus dem sie passende Momente auswählen können.
Leg auch fest, was der Zuschauer nach dem Clip wissen oder tun soll. Ein Profilname, eine Produktbezeichnung oder ein Hinweis auf die ganze Folge kann zum Briefing gehören. Views allein belegen weder zusätzliche Abonnenten noch Verkäufe.
Mach das Material benutzbar
Stelle einen klaren Link zum freigegebenen Original bereit. Ergänze relevante Zeitmarken und erkläre, welche Ausschnitte, Tonspuren, Logos und Aussagen verwendet werden dürfen. Wenn etwas noch ungeklärt ist, markiere es vor dem Start. Clipper sollten diese Entscheidungen nicht erraten müssen.
- Quelle, Ansprechpartner und Freigabe für das bereitgestellte Material festhalten.
- Gewünschte Sprache, Plattformen, Formate und notwendige Angaben nennen.
- Empfindliche Stellen, unpassende Aussagen und ausgeschlossene Bearbeitungen beschreiben.
- Ein Beispiel für einen passenden Ausschnitt samt kurzer Begründung ergänzen.
Rate und Budget gehören zusammen
Lege die Vergütung pro 1.000 anrechenbare Views fest und plane das Clip-Budget. Ergänze Mindest-Views und ein mögliches Limit je Clip. Das Budget wird vor dem Start finanziert. Pay-per-view beschreibt hier die Berechnung der Vergütung; daraus folgt kein Start ohne vorfinanziertes Budget.
Rechenbeispiel ohne Limits: Eine Million anrechenbare Views bei 2 € pro 1.000 entsprechen 2.000 € Clip-Vergütung vor Gebühren. Auftraggeber-Gesamtkosten können durch vereinbarte Gebühren höher ausfallen. Die Rechnung ist keine Zusage, dass deine Kampagne eine Million Views erreicht.
Vereinbare die Prüfung vor dem Start
Wer nimmt Clips an, woran wird die Annahme gemessen und wie werden die View-Zahlen geprüft? Bei SafeBro beginnt das siebentägige View-Fenster mit der Einreichung. Maßgeblich ist der zuletzt geprüfte Gesamtstand des Posts. Die aktuelle Vorbereitung sieht manuelle View-Prüfung vor; automatische Erfassung ist noch nicht eingerichtet.
Du kannst den Kampagnenbrief bereits ausfüllen und als Datei herunterladen. Damit wird nichts abgeschickt, finanziert oder gestartet. Die ersten SafeBro-Kampagnen sind in Vorbereitung. Vor einem finanzierten Pilot müssen Zahlungssetup, Prüfablauf, Gebühren und verbindliche Konditionen geklärt sein.